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Neue Handelsplattform für die Kreislaufwirtschaft

Nach einem vierteljährlichen internen Probebetrieb ist seit Anfang Mai 2019 eine neue Handelsplattform www.plastship.com abrufbar, in der Anbieter und Käufer von Mahlgütern, Regranulaten, Rezyklaten und demnächst auch Additiven zum Maßschneidern von Rezyklateigenschaften digital zusammenkommen können.

Man wolle mit Plastship.com die Herausforderungen der Kreislaufwirtschaft mit den Möglichkeiten der Digitalisierung verbinden, heißt es auf der Homepage. So können Anbieter beispielsweise Spotmengen aus Überkapazitäten oder in Form von Offspec-Waren ebenso einstellen wie Regranulat-Typenware aus konstanter Produktion.

Neben dem Materialhandel sollen auf der Handelsplattform aber auch Lohnleistungen vom Vermahlen oder Lagern bis hin zum Compoundieren gesucht und angeboten werden. Zudem besteht die Möglichkeit, entsprechende Ausschreibungen zu platzieren. Sämtliche Angebots- und Suchfunktionen bei Plastship sind kostenlos. Kommt es zum Geschäftsabschluss zwischen Anbieter und Nutzer, wird eine Vermittlerprovision fällig, über deren Höhe die Betreiber auf ihrer Homepage allerdings keine Angaben machen.   

Anders als vergleichbare und vor kurzem gestartete Onlineplattformen wie beispielsweise Cirplus bieten Plastship, deren größter Gesellschafter das Unternehmen RIGK GmbH ist, zusätzliche Services an. Diese reichen von einer unabhängigen Bewertung der Recyclingfähigkeit von Kunststoffverpackungen und –produkten bis zur Beratung über die Optimierung der Produktnachhaltigkeit im Sinne des Design for Recycling und zum Einsatz von Regranulaten. jh

Konstantin Humm und Andreas Bastian (rechts), Geschäftsführer von Plastship; Foto: Plastship